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Extrakorporale StoßwellentherapieStand: 27. Juli 2011Autor: Onmeda-Redaktion AllgemeinesUnter einer extrakorporalen Stoßwellentherapie versteht man eine Therapie mit sogenannten Stoßwellen – das sind hoch energetische kurze Schallwellen. In der Urologie setzten Ärzte Stoßwellen schon seit den 1980er Jahre ein, um Nieren- oder Blasensteine zu zertrümmern. Seit Ende der 1980er Jahren findet diese Therapiemethode ebenfalls in der Orthopädie Einsatz. Damals stellte man fest, dass Stoßwellen die knochenbildenden Zellen anregen können und schlecht heilende Knochenbrüche dadurch schneller zusammenwachsen. Seit Kurzem wenden Ärzte dieses Verfahren auch zur Behandlung von Weichteilbeschwerden an – zum Beispiel bei Verkalkungen der Schulter, dem Tennisarm und dem Fersensporn. Neben diesen Standardanwendungen setzen Ärzte die extrakorporale Stoßwellentherapie außerdem auch bei einer schmerzhaften Achillessehne (Achillodynie) und einem Golferellenbogen ein. Gesetzliche Krankenkassen übernehmen die Kosten für die extrakorporale Stoßwellentherapie nicht. Bevor der Arzt jedoch eine extrakorporale Stoßwellentherapie durchführt, lokalisiert er zunächst den krankhaften Bereich durch eine Ultraschalluntersuchung oder mithilfe von Röntgenbildern. Anschließend stellt er den Schallkopf des Stoßwellengeräts exakt auf den erkrankten Bereich ein. Je nach Erkrankung ist auch die Anzahl der Impulse pro Sitzung unterschiedlich. Die Behandlungen mit geringer Energie führt der Arzt in der Regel ohne Betäubung und ambulant durch. Nur bei Therapien bei höherer Energie ist eine örtliche Betäubung notwendig. Im Normalfall reichen drei Behandlungen aus. Nur in wenigen Fällen ist eine vierte oder fünfte Sitzung erforderlich. Mit schwerwiegenden Komplikationen und Risiken ist bei der extrakorporalen Stoßwellentherapie nicht zu rechnen. In manchen Fällen können Schwellungen oder oberflächliche Hauteinblutungen entstehen. Selten verstärkt sich der Schmerz im behandelnden Gebiet. Lesen Sie in diesem Beitrag zum ThemaExtrakorporale Stoßwellentherapie
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