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Stand: 27. Juli 2011Autor: Onmeda-Redaktion
Bevor der Arzt eine extrakorporale Stoßwellentherapie durchführt, lokalisiert er zunächst den krankhaften Bereich durch eine Ultraschalluntersuchung oder mithilfe von Röntgenbildern. Anschließend stellt er den Schallkopf des Stoßwellengeräts exakt auf den erkrankten Bereich ein. Je nach Erkrankung erhält der Betroffenen zwischen 1.000 und 3.000 Impulse pro Sitzung.
Die Behandlungen mit geringer Energie, zum Beispiel am Ellenbogen oder der Ferse, führt der Arzt in der Regel ohne Betäubung und ambulant durch. Nur bei Therapien bei höherer Energie, etwa bei Verkalkungen an der Schulter, ist eine örtliche Betäubung notwendig.
Im Normalfall reichen drei Behandlungen aus. Nur in wenigen Fällen ist eine vierte oder fünfte Sitzung erforderlich.
Bei der extrakorporalen Stoßwellentherapie ist nicht mit schwerwiegenden Komplikationen und Risiken zu rechnen.
In manchen Fällen können Schwellungen oder oberflächliche Hauteinblutungen entstehen. Selten verstärkt sich der Schmerz im behandelnden Gebiet.
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