Extrakorporale Stoßwellentherapie

Anwendungsgebiete

Stand: 27. Juli 2011Autor: Onmeda-Redaktion

Die extrakorporale Stoßwellentherapie findet ihre Anwendungsgebiete heute vor allem bei Erkrankungen des Bewegungsapparats. Vertreter der Stoßwellentherapie empfehlen diese Behandlung unter anderem bei folgenden Krankheiten:

  • Periarthritis calcarea (Verkalkung) der Schulter: Die Stoßwellen sollen krankhafte Kalkablagerungen in der Schulter auflösen und auf diese Weise den Schmerz reduzieren und die Beweglichkeit der Schulter wiederherstellen.
  • Tennisarm: Die Stoßwellen sollen die chronische Entzündung der betroffenen Streckersehnen des Unterarms unterbinden und auf diese Weise den dauerhaften Schmerzzustand im Ellenbogen lindern und die Beweglichkeit verbessern.
  • Fersensporn: Die Stoßwellen sollen die Entzündungsvorgänge in der Fußsohle (Aponeurose) lösen. Dadurch soll sich der Schmerz verringern und der betroffene Fuß kann wieder besser belastet werden.
  • Pseudarthrose (Knochenbruchheilungsstörung): Die Stoßwellen sollen Knochenzellen zum Wachstum anregen. Dadurch kann der instabile Knochen einfacher ausheilen.

Neben diesen Standardanwendungen setzen Ärzte die extrakorporale Stoßwellentherapie außerdem auch bei einer schmerzhaften Achillessehne (Achillodynie) und einem Golferellenbogen ein.

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Extrakorporale Stoßwellentherapie

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