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Stand: 29. Oktober 2010Autor: Onmeda-Redaktion
Bei der Ergotherapie traten direkte Risiken und Komplikationen wie Verletzungen und andere körperliche Schäden nur sehr selten auf. So ist es die Aufgabe des Therapeuten, mögliche Belastungsgrenzen des Betroffenen zu erkennen und die Therapie entsprechend anzupassen.
Ergotherapie gelingt nur durch Motivation und Einsatz des Erkrankten. Die Therapie fordert den Betroffenen – unter Umständen ist ein Gefühl der Überforderung beim Erkrankten möglich, da oft die Krankheit selbst schon eine starke Belastung darstellt und die Ergotherapie eine große Mitarbeit von ihm abverlangt. Vor allem bei einigen psychischen Erkrankungen können das Leiden selbst oder die Einnahme starker Medikamente den Therapieablauf und den Behandlungserfolg beeinträchtigen. In diesem Fall besteht die Gefahr von Frustration, Rückzug und mangelnder Mitarbeit. Der Ergotherapeut reagiert darauf, indem er auf die Situation des Betroffenen eingeht und eventuell die Therapieziele neu festlegt.
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