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Stand: 31. Januar 2011Autor: Onmeda-Redaktion
Der Arzt wertet das Elektrokardiogramm anhand der absoluten Höhen der einzelnen Spannungen, ihrer zeitlichen Abstände zueinander, sowie ihrer "Steilheit" und Dauer aus. Aus diesen Werten lassen sich viele krankhafte Veränderungen des Herzens erkennen. Zur Interpretation des EKG nimmt der Arzt ein genormtes EKG-Lineal zu Hilfe.
Die charakteristischen Spannungshöhen beziehungsweise -tiefen der Herzkurven im EKG sind mit Buchstaben gekennzeichnet:
Neben den einzelnen Zacken im EKG sind für eine Interpretation noch die Zeiten zwischen den Zacken von Bedeutung.
Unter der Erregungsausbreitung der Kammern versteht man im EKG den QRS-Komplex. Spricht der Arzt von der Erregungsrückbildung, sind die ST-Strecke und die T-Welle gemeint.
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