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Defibrillator

Weiterentwicklungen des ICD

Stand: 16. Mai 2012Autor: Onmeda-Redaktion

Ähnlich wie bei einigen Herzschrittmachermodellen entwickeln sich die technischen Fähigkeiten der Funktionsüberwachung der einpflanzbaren Defibrillatoren (ICDs) stetig weiter. Ein Beispiel für eine solche Weiterentwicklung ist das sogenannte Home Monitoring des ICD, welches sich in der klinischen Erprobungsphase befindet. Das Home Monitoring soll eine automatische Arztbenachrichtigung unabhängig von den regulären Nachsorgeterminen ermöglichen. Mit dieser Zusatzfunktion lässt sich das Gerät zukünftig rund um die Uhr überprüfen und an die Bedürfnisse des Patienten anpassen. Ein kleiner Sender im ICD übermittelt die aufgezeichneten Daten an ein mobiles Patientengerät. Dieses Gerät überträgt die Nachrichten an ein Service-Center. Dort werden die Nachrichten bearbeitet und in einem Bericht zusammengestellt. Der behandelnde Arzt erhält den Bericht einmal am Tag, zum Beispiel per Fax – oder wenn das Gerät besondere Abweichungen anzeigt (z.B. nach einer Herzrhythmusstörung). Er entscheidet daraufhin, ob er den Therapieplan ändert und die Einstellungen des ICDs optimieren muss. Besteht Bedarf, vereinbart er einen Nachsorgetermin.

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