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Forenexperte: Dr. Dirk Hennesser
Forum Darmkrebs
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Stand: 13. Januar 2012Autor: Onmeda-Redaktion
Die Darmspiegelung (Koloskopie) ist eine sehr risikoarme Untersuchung. Mit welchen Risiken die Darmspiegelung verbunden sein kann, erklärt Ihr Arzt Ihnen in einem Vorgespräch. Mit Schmerzen ist bei der Untersuchung nicht zu rechnen: Dank der weichen Schläuche sowie der winzigen Kameras und Lichtquellen, mit denen die modernen Koloskope ausgestattet sind, ist die Darmspiegelung zwar möglicherweise unangenehm, aber für den Körper nicht belastend und nur vereinzelt schmerzhaft. Fast immer reicht die nachträgliche Beurteilung der Untersuchung von gut akzeptabel über etwas unangenehm bis unangenehm, aber ertragbar. Nur vereinzelt empfinden Menschen die Koloskopie als sehr unangenehm.
Zu den bei der Darmspiegelung möglichen Risiken gehören Überempfindlichkeitsreaktionen gegen die verwendeten Medikamente, leichte Blutungen im Darm (v.a. bei erhöhter Blutungsneigung und wenn der Arzt mit dem Koloskop Darmpolypen entfernt), Kreislaufprobleme (bei entsprechenden Vorerkrankungen) und Darmwandschädigungen durch das Instrument (bei vorgeschädigter Darmwand, z.B. bei chronisch entzündlichen Darmerkrankungen). Diese Komplikationen sind außerordentlich selten und durch geeignete Gegenmaßnahmen in der Regel schnell zu beherrschen. Allerdings steigt das Komplikationsrisiko im hohen Lebensalter.
Bei akuten Darmentzündungen kommt die Koloskopie nicht zum Einsatz. Wenn Sie schwanger sind, zu Blutungen neigen, blutverdünnende Medikamente einnehmen, eine Magen- oder Darmoperation hinter Ihnen liegt oder wenn Sie eine Herzerkrankung oder eine Allergie haben, informieren Sie hierüber unbedingt Ihren Arzt, bevor Sie sich einer Darmspiegelung unterziehen.
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