|
Sie befinden sich hier:
Startseite > Arztbesuch > Untersuchungen & Behandlungen > Darmkrebs-Früherkennung > Was wird untersucht?
ForumDarmkrebs
Forenexperte: Dr. Dirk Hennesser
Forum Darmkrebs
Sie sind noch nicht registriert? Kostenlos registrieren
Darmkrebs-FrüherkennungWas wird untersucht?Stand: 12. November 2010Autor: Onmeda-Redaktion Neben einem ausführlichen Gespräch über eventuell vorliegende Risikofaktoren gehören je nach Alter oder persönlicher Situation folgende Untersuchungen zur Darmkrebs-Früherkennung: Tastuntersuchung (digitale Rektumuntersuchung)Die Tastuntersuchung (digitale Rektumuntersuchung) ist für Personen ab dem 50. Lebensjahr vorgesehen. Dabei führt der der Arzt einen handschuhgeschützten, eingefetteten Finger in den After ein und tastet den Mastdarm (Rektum) auf auffällige, knotige Strukturen hin ab. Je entspannter man bei der Untersuchung ist, desto weniger unangenehm wird die Untersuchung. Findet der Arzt bei der Tastuntersuchung knotige Veränderungen, folgen weitere Untersuchungen mithilfe einer Darmspiegelung (Koloskopie). 25 Prozent aller Darmkrebs-Erkrankungen entwickeln sich nah am After. Mit der jährlich angebotenen Tastuntersuchung lassen sich 10 Prozent aller Erkrankungen erkennen. HämocculttestDen Hämocculttest bieten die gesetzlichen Krankenkassen für Personen vom 50. bis zum 54. Lebensjahr jährlich an. Für den Hämocculttest trägt man auf je drei Papierstreifen mit einem beigefügten Spatel eine kleine Stuhlprobe aus je drei verschiedenen Stuhlgängen einer Woche auf. Der Test wird vom Arzt ausgewertet oder ins Labor eingeschickt und macht kleinste, für das Auge nicht erkennbare Mengen Blut im Stuhl sichtbar. Weist der Test darauf hin, dass sich Blut im Stuhl befindet, wird die Ursache in der Regel mit einer Darmspiegelung näher untersucht. Darmspiegelung (Koloskopie)Eine Darmspiegelung (Koloskopie) im Rahmen der Darmkrebs-Früherkennung bieten die gesetzlichen Krankenkassen ab dem 55. Lebensjahr an. Die Darmspiegelung ist nicht nur die genaueste Untersuchung, sie ermöglicht auch die gleichzeitige Entnahme von Gewebeproben (Biopsie) sowie die sofortige Entfernung eventueller Darmpolypen, also gutartiger Krebsvorläufer. Ist die Darmspiegelung ohne Befund, braucht sie erst nach zehn Jahren wiederholt zu werden. Möchte oder kann man die Darmspiegelung nicht wahrnehmen, ist ab dem 55. Lebensjahr alternativ alle zwei Jahre ein Hämocculttest möglich. Lesen Sie in diesem Beitrag zum ThemaDarmkrebs-Früherkennung
Das könnte Sie auch interessieren
Untersuchung & BehandlungVon A wie Augenlaser-Operation bis Z wie Zahnimplantat.Hier erfahren Sie mehr über die wichtigsten Untersuchungen, Verfahren und Behandlungen. mehr ... Weitere Themen:Am häufigsten gelesen
Leben mit KrebsIm Themenspecial finden Betroffene und Angehörige Informationen zu modernen Therapieformen sowie zur aktuellen Krebsforschung. mehr ... Weitere Themen:
Disclaimer:© 2012 gofeminin.de GmbH – Das Informationsangebot rund um die persönliche Gesundheit auf www.onmeda.de dient ausschließlich Ihrer Information und ersetzt in keinem Fall eine persönliche Beratung, Untersuchung oder Diagnose durch einen approbierten Arzt. Die auf Onmeda zur Verfügung gestellten Inhalte können und dürfen nicht zur Erstellung eigenständiger Diagnosen und/oder einer Eigenmedikation verwendet werden. Bitte beachten Sie auch den Haftungsausschluss sowie unsere Hinweise zu den Bildrechten. |