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Computertomographie (CT)

Durchführung

Stand: 26. Oktober 2011Autor: Onmeda-Redaktion

Zur Computertomographie (CT) gehört in der Regel, dass sich der Patient bei der Durchführung dieser Methode auf einen Untersuchungstisch legen muss. Der Tisch fährt dann in das röhrenähnliche CT-Gerät ein. Da die Computertomographie mit Röntgenstrahlung arbeitet, muss nun das radiologische Personal den Untersuchungsraum verlassen. Der Untersuchte kann aber jederzeit über eine Gegensprechanlage mit einer zuständigen Person sprechen, wenn ihm zum Beispiel während der Computertomographie unwohl wird.

Das CT-Bild entsteht – vereinfacht dargestellt – auf folgende Weise:

Senkrecht zur Körperachse des Untersuchten (Kopf-Fuß-Richtung) dreht sich eine Röntgenröhre. Diese Röhre erzeugt mit einer Hochspannung von 120 bis 150 kV (1 kV = 1.000 Volt) einen fächerförmigen Röntgenstrahl, der den Körper in der gewünschten Ebene durchstrahlt. In Abhängigkeit von Dichte, Dicke sowie der jeweiligen Beschaffenheit des Gewebes schwächt sich der Strahl mehr oder weniger stark ab.

Gegenüber der Röhre befinden sich, halbkreisförmig angeordnet, zahlreiche Detektoren (500 bis 1.000), die die auftreffende Röntgenstrahlung messen und je nach Intensität bestimmte elektrische Signale erzeugen. Die Signale gehen dann zur weiteren Verarbeitung an den angeschlossenen Computer, denn – wie der Name Computertomographie (CT) schon sagt – ist ein CT-Bild ein Querschnittsbild (Tomogramm), das mithilfe eines Computers erstellt wird.

Die CT-Röhre mit den gegenüberliegenden Detektoren dreht sich anschließend zum Beispiel 1 Grad oder 0,5 Grad weiter und sendet wieder einen Fächerstrahl aus, dessen Signal ebenfalls wie vorher dem Rechner zugeführt wird. Dies geschieht etwa 180, 360 oder auch 720mal. Der Rechner setzt die vielen einzelnen Signale zu einem Querschnittsbild zusammen. Eine Computertomographie mit Kontrastmittelgabe, zum Beispiel eine Untersuchung des Kopfs, dauert etwa 10 Minuten; die des Bauchs (Abdomen) etwa 30 Minuten.

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Computertomographie (CT)

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