Sie befinden sich hier:

Startseite > Arztbesuch > Untersuchungen & Behandlungen > Chemotherapie-Nebenwirkungen

Forum

Chemotherapie

Porträt Dr. Dirk Hennesser Forenexperte: Dr. Dirk Hennesser Forum Chemotherapie
Foren-Login

Sie sind noch nicht registriert? Kostenlos registrieren

Chemotherapie-Nebenwirkungen

Stand: 27. April 2012Autor: Onmeda-Redaktion

Allgemeines

Bei vielen Patienten führt die Behandlung von Krebs durch eine Chemotherapie zu Nebenwirkungen, die sowohl kurz- als auch langfristig auftreten und die Lebensqualität der Patienten einschränken können. Aus diesem Grund ist neben der Chemotherapie auch eine Behandlung ihrer Nebenwirkungen notwendig.

Die Chemotherapie-Nebenwirkungen hängen vor allem von der Art und Dosis der Zytostatika ab – also der Medikamente, die bei einer Chemotherapie verabreicht werden – als auch von der Dauer der Behandlung und vom Allgemeinzustand des Betroffenen.

Häufige Chemotherapie-Nebenwirkungen sind zum Beispiel Übelkeit und Erbrechen. Sie können bereits unmittelbar während der Behandlungsphase auftreten. Bestimmte Medikamente, die gegen Übelkeit und Erbrechen wirken (Antiemetika), können diese Chemotherapie-Nebenwirkungen heute nahezu vollständig unterdrücken.

Als ebenfalls sehr beeinträchtigend erleben vor allem Frauen die mit einer Chemotherapie einhergehenden Nebenwirkungen an den Haarwurzeln, die zu Haarausfall führen können. Gegen diese Nebenwirkung der Zytostatika-Behandlung lässt sich kaum etwas machen, allerdings wachsen die Haare nach Beendigung der Chemotherapie rasch wieder nach.

Eine Chemotherapie führt dazu, dass im Knochenmark weniger Blut gebildet wird. Folglich nimmt die Zahl der weißen Blutkörperchen und der Blutplättchen ab. Die Patienten sind infektanfälliger und bluten leichter. Um im Laufe einer Chemotherapie diese Nebenwirkungen abzuschwächen, versucht man, die Blutbildung durch sogenannte Wachstumsfaktoren zu unterstützen.

Häufig schädigt die Chemotherapie auch die roten Blutkörperchen. Die roten Blutkörperchen sind im Blut für den Transport von lebensnotwendigem Sauerstoff verantwortlich – fehlen diese Zellen, können unter anderem schwere Erschöpfungszustände auftreten, die trotz angemessener Ruhepausen nicht verschwinden. Mediziner nennen diese Beschwerden "Fatigue". Das Fatigue-Syndrom ist eines der häufigsten Begleitsymptome einer Krebserkrankung beziehungsweise deren Behandlung. Verschiedene Maßnahmen können die Nebenwirkungen einer Chemotherapie lindern. Dazu gehören zum Beispiel Entspannung, körperliche Bewegung, das Führen eines Fatigue-Tagebuchs und eine enge Zusammenarbeit mit den behandelnden Ärzten.

Lesen Sie in diesem Beitrag zum Thema

Chemotherapie-Nebenwirkungen

Das könnte Sie auch interessieren

Untersuchung & Behandlung

Untersuchung & Behandlung

Von A wie Augenlaser-Operation bis Z wie Zahnimplantat.Hier erfahren Sie mehr über die wichtigsten Untersuchungen, Verfahren und Behandlungen. mehr ...

Weitere Themen:

Am häufigsten gelesen

Bilderpaarsuche

Bilderpaarsuche

Bilderpaarsuche ist ein Merkspiel, das Sie sicher noch aus Kindertagen kennen. Halten Sie Ihr Gedächtnis in Schwung und spielen Sie hier Bilderpaarsuche online! mehr ...

Weitere Themen:

PartnerangeboteAnzeige

Disclaimer:

© 2012 gofeminin.de GmbH – Das Informationsangebot rund um die persönliche Gesundheit auf www.onmeda.de dient ausschließlich Ihrer Information und ersetzt in keinem Fall eine persönliche Beratung, Untersuchung oder Diagnose durch einen approbierten Arzt. Die auf Onmeda zur Verfügung gestellten Inhalte können und dürfen nicht zur Erstellung eigenständiger Diagnosen und/oder einer Eigenmedikation verwendet werden. Bitte beachten Sie auch den Haftungsausschluss sowie unsere Hinweise zu den Bildrechten.