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Stand: 26. April 2011Autor: Onmeda-Redaktion
In der Regel kommen Bypass-Patienten noch zwei bis drei Tage nach der Operation zur Überwachung auf die Intensivstation. Schon dort wird mit krankengymnastischen Übungen begonnen, die dem Operierten helfen, schneller wieder auf die Beine zu kommen. Die Fäden aus Bein- und Brustwunde zieht der Arzt nach sieben bis zehn Tagen, die Drahtschlingen, mit denen der Brustkorb verschlossen wird, verbleiben im Körper, was normalerweise keine Probleme verursacht. Nach zwei Monaten ist das Brustbein wieder vollständig zusammen gewachsen.
Spätestens nach drei Wochen verlassen die Patienten das Krankenhaus und schließen meist eine mehrwöchige Rehabilitation an, bis sie wieder komplett leistungsfähig sind. Auch nach der Operation sind regelmäßige Kontrolluntersuchungen notwendig, bei denen der Arzt vor allem überprüft, ob der Bypass dauerhaft offen bleibt und ob die Koronare Herzkrankheit (KHK) an den anderen, nicht operierten Herzkranzgefäßen fortschreitet oder nicht.
Statistiken zufolge sind nach einem Jahr erst rund 20 Prozent der Venen-Bypässe wieder verschlossen, nach zehn Jahren sind es circa 40 bis 50 Prozent. Arterien-Bypässe sind noch nach 20 Jahren zu 90 Prozent durchgängig.
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