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Stand: 26. Juni 2011Autor: Onmeda-Redaktion
Die Bluttransfusion (Blutübertragung) erfolgt über Blutkonserven. Gewöhnlich sind für die Herstellung von Blutkonserven große Anbieter verantwortlich. Dies können Wohlfahrtsorganisationen oder private Unternehmen sein. Von hier gelangen die Konserven an Ärzte und Krankenhäuser.
Die bei einer Bluttransfusion (Blutübertragung) eingesetzten Blutkonserven bestehen vorwiegend aus Erythrozytenkonzentrat, also aus einem Konzentrat roter Blutkörperchen (Erythrozyten). Zur Herstellung von Blutkonserven aus Erythrozytenkonzentrat gibt man der Blutspende sogenannte Stabilisatorlösungen zu, wodurch sich das Blut in Blutzellen und Blutplasma trennt.
Es ist nicht erlaubt, Blutspenden unterschiedlicher Spender zur Herstellung der Erythrozytenkonzentrate zu vermischen. Nur so ist zu gewährleisten, dass der Ursprung jeder einzelnen Blutkonserve aus Erythrozytenkonzentrat nachvollziehbar bleibt.
Bei einer Bluttransfusion (Blutübertragung) können auch Blutkonserven aus Thrombozytenkonzentrat zum Einsatz kommen, also aus einem Konzentrat aus Blutplättchen (Thrombozyten). Diese lassen sich ebenso wie rote Blutkörperchen aus Blutspenden gewinnen. Anders als bei der Herstellung von Blutkonserven aus Erythrozytenkonzentrat ist es bei der Gewinnung der Thrombozytenkonzentrate jedoch zulässig, verschiedene Spenden zu mischen, solange sie die gleiche Blutgruppe aufweisen. Die Thrombozytenkonzentrat-Transfusion ist vor allem geeignet, um Blutgerinnungsstörungen zu behandeln.
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