Startseite > Arztbesuch > Untersuchungen & Behandlungen > Blutgerinnung > Antithrombin III (AT III)
Stand: 24. Februar 2011Autor: Onmeda-Redaktion
Antithrombin III ist ein wichtiger körpereigener Gerinnungshemmer. Fällt der Antithrombin III-Wert ab, steigt das Risiko, eine Thrombose (Blutgerinnsel) zu entwickeln.
Es gibt eine vererbbare Form des Antithrombin-III-Mangels, die mit einer Häufigkeit von 1:5000 relativ weit verbreitet ist. Auch sehr gängige Medikamente wie orale Kontrazeptiva (Antibabypille) können den Antithrombin III-Wert absenken. Ebenso erniedrigen verschiedene Erkrankungen wie beispielsweise schwere Leberschäden oder Erkrankungen der Niere den Antithrombin-III-Wert.
Eine Erhöhung des Antithrombin-III-Werts kann durch Gallenstau (Cholestase) entstehen. Verschiedene Medikamente wie Gerinnungshemmer und Cumarine wie das Phenprocoumon heben den Antithrombin III-Wert ebenfalls an.
Fibrinspaltprodukte, sogenannte D-Dimere, entstehen im Rahmen der Blutgerinnung bei der Spaltung quervernetzter Gerinnungseiweiße (Fibrinmoleküle). Sie treten dann auf, wenn sich in den Blutgefäßen ein Blutgerinnsel bildet. Bei Verdacht auf solch ein Gerinnsel oder einen daraus folgenden Gefäßverschluss (Thromboembolie) ist eine Untersuchung der D-Dimere sinnvoll. Aber auch bei anderen Erkrankungen, beispielsweise Tumorerkrankungen, speziellen Gerinnungsstörungen (sog. Verbrauchskoagulopathie) und nach Operationen, kann der D-Dimer-Wert erhöht sein. Auch einige Medikamente wie Furosemid, Nikotinsäurederivate und ADH-Analoga erhöhen den D-Dimer-Wert.
Von A wie Augenlaser-Operation bis Z wie Zahnimplantat.Hier erfahren Sie mehr über die wichtigsten Untersuchungen, Verfahren und Behandlungen. mehr ...
Sudoku spielen fördert das logische Denken und die Konzentrationsfähigkeit und hilft Ihnen, Ihr Gedächtnis spielerisch zu trainieren. mehr ...
Wir erfüllen die afgis-Transparenzkriterien. Das afgis-Logo steht für hochwertige Gesundheits-informationen.
Wir befolgen den HONcode-Standard für vertrauensvolle Gesundheitsinformationen. Kontrollieren Sie dies hier.
Onmeda zählt zu den zertifizierten Gesundheitswebseiten nach den Medisuch-Kriterien.
© 2012 gofeminin.de GmbH – Das Informationsangebot rund um die persönliche Gesundheit auf www.onmeda.de dient ausschließlich Ihrer Information und ersetzt in keinem Fall eine persönliche Beratung, Untersuchung oder Diagnose durch einen approbierten Arzt. Die auf Onmeda zur Verfügung gestellten Inhalte können und dürfen nicht zur Erstellung eigenständiger Diagnosen und/oder einer Eigenmedikation verwendet werden. Bitte beachten Sie auch den Haftungsausschluss sowie unsere Hinweise zu den Bildrechten.