Biopsie (Gewebeprobenentnahme)

Durchführung

Stand: 28. Dezember 2010Autor: Onmeda-Redaktion

Für eine Biopsie (Gewebeprobenentnahme) ist in der Regel kein großer Eingriff notwendig. Auf Wunsch kann der Untersuchte Beruhigungs- und Schmerzmittel erhalten. Meist lässt sich die Biopsie ambulant in einer Praxis durchführen.

Die Gewebeprobe entnimmt der Arzt unter sterilen Bedingungen, um Infektionen und Verunreinigungen der Probe zu verhindern. Der genaue Ablauf der Untersuchung hängt von dem zu untersuchenden Organ und den verschiedenen Biopsie-Verfahren ab.

Nadelbiopsie

Bei der Nadelbiopsie (Punktionsbiopsie) entnimmt der Arzt einzelne Gewebeproben mithilfe einer Hohlnadel. Nach dem Entfernen der Nadel werden die im Hohlraum befindlichen Gewebeteile im Labor untersucht. Vor der Biopsie wird die Haut desinfiziert und unter Umständen lokal betäubt.

Je nachdem, welches Organ untersucht werden soll, kommen bei der Punktion verschiedene Nadeln zum Einsatz. Sehr dünne Nadeln dienen zum Beispiel der Entnahme von Flüssigkeiten oder einzelner Zellen (Feinnadelbiopsie). Bei der Stanzbiopsie werden dickere Nadeln verwendet, um größere Gewebeteile entnehmen zu können.

Wenn der Arzt Gewebe aus einem tief im Körper liegenden Organ erhalten will (z. B. aus der Leber), kann er die Punktion mittels Röntgen oder Computertomographie auf einem Bildschirm überwachen und die Biopsie gezielt vornehmen.

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Biopsie (Gewebeprobenentnahme)

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