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Forenexpertin: Dr. Anja Liekfeld
Forum Augenheilkunde
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Stand: 28. Dezember 2010Autor: Onmeda-Redaktion
Kurz vor der Augenspiegelung (Ophthalmoskopie) werden pupillenerweiternde Tropfen ins Auge verabreicht, um die Pupille für die Untersuchung weit geöffnet zu halten. Der Untersuchte sieht dadurch etwas verschwommen und darf erst nach Abklingen der Wirkung wieder am Straßenverkehr teilnehmen.
Die Ophthalmoskopie kann direkt oder indirekt erfolgen. Bei der direkten Augenspiegelung wird ein elektrischer Augenspiegel mit Lupe und eingebauter Lampe (Ophthalmoskop) möglichst nahe an das Auge gebracht. Durch die Pupille wird in den Innenraum des Auges geleuchtet. Mithilfe der Lupe lässt sich der Augenhintergrund bis zu 16-fach vergrößern. Die direkte Augenspiegelung liefert genaue Details, jedoch ist mit dieser Methode nur ein Ausschnitt des Augenhintergrunds zu erkennen.
Bei der indirekten Augenspiegelung werden eine Lupe und eine Lichtquelle (Taschenlampe oder Ophthalmoskop) verwendet. Die Lupe wird etwa 12 bis 14 Zentimeter vor dem Auge platziert. Die Lichtquelle leuchtet ins Innere des Auges, um den Augenhintergrund sichtbar zu machen. Die 1,5- bis 6-fache Vergrößerung des Augenhintergrunds ermöglicht es, größere Bereiche der Innenfläche des Augapfels zu betrachten.
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