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Stand: 31. Mai 2011Autor: Onmeda-Redaktion
Bei einer Amputation schneidet der Chirurg durch Haut und Körpergewebe. Dadurch kann es in seltenen Fällen zu Verletzungen von umliegenden Geweben kommen. Manche Patienten reagieren auf den Eingriff auch mit einem Abfall des Blutdrucks.
Infiziert sich die Operationswunde nach der Amputation, können Entzündungen auftreten und den Heilungsprozess stören.
In einigen Fällen kann es nach einer Amputation zu sogenannten Phantomschmerzen kommen. Patienten nehmen am "Phantomglied" einen meist drückenden oder bohrenden Schmerz wahr. Diese Schmerzen sind selten dauerhaft, können aber über den Tag verteilt mehrfach für einige Zeit auftreten. Bisher ist nicht bekannt, warum Betroffene nach einer Amputation Phantomschmerzen empfinden.
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