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Allergietests

Provokationstest

Stand: 25. Februar 2011Autor: Onmeda-Redaktion

Ein Provokationstest ist eine Form von Allergietest, bei dem man den Untersuchten unter natürlichen Bedingungen dem Allergen aussetzt: Zum Beispiel muss jemand, der auf bestimmte Medikamente allergisch reagiert, während eines Provokationstests den entsprechenden Wirkstoff zum Beispiel als Tablette einnehmen – man "provoziert" also während des Allergietests das Abwehrsystem der Testperson. Da Provokationstests als Komplikation einen anaphylaktischen Schock zur Folge haben können, führt man sie eher selten durch – außerdem muss bei diesem Allergietest immer ein Arzt anwesend sein.

Je nachdem, ob die allergischen Symptome die Augen, die Nase, die Atemwege, die Haut oder den Magen-Darm-Trakt betreffen, lassen sich als Allergietest unterschiedliche Provokationstests durchführen:

  • Konjunktivaltest: Der Arzt träufelt das Allergen in den Bindehautsack des Auges ein.
  • Nasale Provokation: Der Arzt bringt das Allergen mithilfe eines Zerstäubers direkt in die Nase ein.
  • Bronchiale Provokation: Das Allergen wird inhaliert.
  • Orale Provokation: Das Allergen beziehungsweise das vermutete, allergieauslösende Lebensmittel oder auch Medikament wird eingenommen.

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