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Stand: 30. November 2010Autor: Onmeda-Redaktion
Eine weitere Möglichkeit der Harngewinnung ist die Blasenpunktion. Bei dieser führt der Arzt unter örtlicher Betäubung eine lange, dünne Nadel durch die Haut am Unterbauch (mittig oberhalb des Schambeins) in die gut gefüllte Blase.
Die Gefahr einer bakteriellen Verunreinigung der Probe ist bei der Urinentnahme per Blasenpunktion nahezu ausgeschlossen. Sie liefert daher den aussagekräftigsten Befund, wenn es um die Frage nach Krankheitserregern im Urin geht. Die Blasenpunktion ist eine Alternative, wenn die Harngewinnung über Mittelstrahl- und Katheterurin nicht möglich ist. Das kann zum Beispiel bei einer Vorhautverengung der Fall sein. Auch ist diese Methode angebracht, wenn vorige Untersuchungen wiederholt uneinheitliche Ergebnisse liefern.
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