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Stand: 28. März 2012Autor: Onmeda-Redaktion
Die Laktat-Dehydrogenase (LDH) kommt, im Gegensatz zu anderen Enzymen, in vielen Organen in hoher Konzentration vor. Besonders viel Laktat-Dehydrogenase findet sich in Leber, Muskeln, roten Blutkörperchen (Erythrozyten) und Nieren. Entsprechend viele Erkrankungen können eine Steigerung der LDH zur Folge haben.
Andersherum lässt ein erhöhter LDH-Spiegel im Serum alleine keine Aussagen über die Ursache der Störung zu. Die LDH wird daher meist nicht zur Diagnose sondern als Kontrollparameter für den Verlauf von Erkrankungen verwendet, die mit einer gesteigerten Konzentration dieses Enzyms im Blut einhergehen. So können Ärzte anhand der LDH zum Beispiel den Verlauf eines Herzinfarkts oder die Rückbildung eines Tumors kontrollieren. Besonders hohe Spiegel der LDH treten zum Beispiel im Rahmen einer Blutarmut (Anämie) auf.
Die Laktat-Dehydrogenase kann erhöht sein bei:
Ist die Laktat-Dehydrogenase im Blut vermindert, ist die in der Regel ohne Krankheitswert.
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