Startseite > Arztbesuch > Laborwerte > Enzyme > Alkalische Phosphatase (AP)
Stand: 28. März 2012Autor: Onmeda-Redaktion
Die alkalische Phosphatase kommt in höheren Konzentrationen im Knochen, in der Leber in den Gallengängen und während der Schwangerschaft in der Plazenta (Mutterkuchen) vor. Bei krankhaften Veränderungen dieser Organe kann die Konzentration der alkalischen Phosphatase im Blut erhöht sein. Meist bestimmt der Arzt die alkalische Phosphatase in Kombination mit Kalzium und Phosphat, um die Ursache von Knochenerkrankungen aufzudecken.
Spezielle Knochenzellen, die Osteoblasten, produzieren die alkalische Phosphatase. Osteoblasten sind Zellen, die den Knochen aufbauen. Sie sind die "Gegenspieler" der Osteoklasten, die den Knochen abbauen. An vielen krankhaften Umbauprozessen des Knochens sind sowohl Osteoblasten wie Osteoklasten beteiligt, was zu einer Erhöhung der alkalischen Phosphatase im Blut führt. Die Konzentration der alkalischen Phosphatase im Blutkreislauf steigt auch bei Lebererkrankungen.
Die Blut-Konzentration der alkalischen Phosphatase ist unter anderem erhöht bei:
>Die alkalische Phosphatase im Blut ist zum Beispiel vermindert bei einer angeborenen Störung des Phosphat-Stoffwechsels, der sogenannten angeborenen Hypophosphatasie.
Ob Blut-, Urin- oder Stuhluntersuchung – im Überblick erfahren Sie mehr zu den verschiedenen Laborwerten. mehr ...
Sudoku spielen fördert das logische Denken und die Konzentrationsfähigkeit und hilft Ihnen, Ihr Gedächtnis spielerisch zu trainieren. mehr ...
Wir erfüllen die afgis-Transparenzkriterien. Das afgis-Logo steht für hochwertige Gesundheits-informationen.
Wir befolgen den HONcode-Standard für vertrauensvolle Gesundheitsinformationen. Kontrollieren Sie dies hier.
Onmeda zählt zu den zertifizierten Gesundheitswebseiten nach den Medisuch-Kriterien.
© 2012 gofeminin.de GmbH – Das Informationsangebot rund um die persönliche Gesundheit auf www.onmeda.de dient ausschließlich Ihrer Information und ersetzt in keinem Fall eine persönliche Beratung, Untersuchung oder Diagnose durch einen approbierten Arzt. Die auf Onmeda zur Verfügung gestellten Inhalte können und dürfen nicht zur Erstellung eigenständiger Diagnosen und/oder einer Eigenmedikation verwendet werden. Bitte beachten Sie auch den Haftungsausschluss sowie unsere Hinweise zu den Bildrechten.