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Stand: 23. Dezember 2011Autor: Onmeda-Redaktion
Das Differentialblutbild ermöglicht es auch, die als Monozyten bezeichnete Unterart weißer Blutkörperchen zu unterscheiden (d.h. zu differenzieren). Monozyten spielen als typische Fresszellen des Körpers eine wichtige Rolle bei der Immunabwehr: Sie können Erreger verdauen und – durch die daraufhin ausgesandten Botenstoffe – das Immunsystem zusätzlich aktivieren.
Eine erhöhte Monozytenzahl im Differentialblutbild ist typisch für die Mononukleose (auch bekannt als pfeiffersches Drüsenfieber). Auch bei Tuberkulose, Malaria und Lues sowie bei entzündlichen Darmerkrankungen wie Colitis ulcerosa und Krebs (Lymphome) liegen im Blut vermehrt Monozyten vor. Nach einer Chemotherapie kann das Blut ebenfalls eine erhöhte Anzahl Monozyten enthalten.
Eine verminderte Monozytenzahl im Differentialblut deutet auf ein Versagen des Knochenmarks hin.
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