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Schutzimpfung kontrovers diskutiert

Behauptung 4

Stand: 12. Juni 2011Autor: Onmeda-Redaktion

"Die Wirkung und die Langzeitfolgen von Impfstoffen und Impfungen sind größtenteils völlig unbekannt und überhaupt nicht abzuschätzen. Auch treten sie vielleicht erst nach Jahrzehnten auf."

Auch diese Behauptung der Impfgegner ist ein Einwand, der grundsätzlich richtig ist. Man erinnere sich an die Gerinnungspräparate für Menschen mit Hämophilie (sog. Bluter), die sich dadurch zu Beginn der AIDS-Ära mit HIV infizierten, womit niemand rechnen und was niemand voraussagen konnte.

Dem ist nur entgegenzuhalten, dass Schutzimpfungen möglicherweise mit unbekannten Impfrisiken verbunden sein können – Krankheitsrisiken sind jedoch nachweislich vorhanden und bekannt.

Behauptung 5

"Aufgrund der zunehmenden Impfungen entwickeln besonders Kinder und Jugendliche in den letzten 30 Jahren immer häufiger allergische Erkrankungen."

Die Richtigkeit dieser Behauptung lässt sich überprüfen, indem man die Häufigkeit von Allergien in der DDR, in der eine Impfpflicht bestand, mit denen in der Bundesrepublik Deutschland vergleicht. Dieser Vergleich zeigt: Die durchweg geimpften Kinder und Jugendlichen der DDR entwickelten erheblich seltener Allergien als die weniger häufig geimpften in der Bundesrepublik. Seit der Wiedervereinigung steigt die Allergiehäufigkeit in den östlichen Bundesländern an und bewegt sich zunehmend auf das Niveau der alten Bundesländer zu.

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