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Stand: 13. März 2012Autor: Onmeda-Redaktion
Sie sind durch widersprüchliche Informationen zum Nutzen und Risiko von Schutzimpfungen unsicher, ob Sie Ihr Kind impfen lassen sollten oder nicht? Dann hilft Ihnen vielleicht eine ausführliche Impfaufklärung durch Ihren Arzt weiter, in der Sie alle Fragen zu tatsächlichen oder vermeintlichen Impfrisiken klären können.
Auch wenn das Risiko, durch eine Schutzimpfung zu erkranken, noch so gering ist, verbleibt ein gewisses Restrisiko. Es liegt in den Händen der Eltern, dieses Impfrisiko abzuwägen. Um ihnen dies zu erleichtern, ist eine Impfaufklärung durch den Kinderarzt notwendig. Dabei ist die Patientenaufklärung über Impfrisiken ebenso wichtig wie die Aufklärung über das weitaus größere Risiko, nicht geimpft zu sein. Unterlassen Ärzte diese Impfaufklärung, dann haften sie für entstehende Schäden.
Diese Arzthaftung führte in kinderärztlichen Kreisen zu Unsicherheit darüber, in welcher Form die Impfaufklärung zu erfolgen hat und wie weit sie gehen muss. Am 15.02.2000 hat der Bundesgerichtshof (BGH) hierzu weitgehend Klarheit geschaffen. Die Kernaussagen des entsprechenden Urteils (Aktenzeichen: VI ZR 48/99) lauten:
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