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Grippeimpfung (Grippeschutzimpfung)

Wer sollte sich impfen lassen?

Stand: 11. Januar 2011Autor: Onmeda-Redaktion

Folgende Personengruppen sollten sich Empfehlungen zufolge gegen Grippe (Influenza) impfen lassen:

Unabhängig von der jährlichen "saisonalen" Grippeepidemie kann es vorkommen, dass sich ein völlig neues Grippevirus entwickelt, das dann weltweit zu millionenfachen Erkrankungen führt. Im Falle einer drohenden Grippe-Epidemie sollten nach Möglichkeit alle Bürgerinnen und Bürger geimpft werden.

Wann sollte man sich impfen lassen?

Die meisten Grippe-Fälle treten zwischen Dezember und April auf. Daher empfiehlt es sich, bereits im Herbst – vorzugsweise im Oktober oder November – an die Grippeimpfung zu denken. Aber auch zu einem späteren Zeitpunkt kann eine Impfung sinnvoll sein, insbesondere, wenn eine Grippewelle erwartet wird.

Nach der Impfung benötigt das Immunsystem rund 14 Tage, um einen vollständigen Immunschutz aufzubauen.

Wann ist eine Grippeimpfung nicht zu empfehlen?

Wer unter einer akuten fieberhaften Erkrankung leidet, sollte nach der Genesung mindestens zwei Wochen warten, bis er sich impfen lässt. Personen, die allergisch gegen Hühnerweiß sind, müssen den Arzt vor der Impfung darüber informieren. Ein Impfstoff ohne Hühnereiweiß steht in der Saison 2010/2011 nicht zur Verfügung.

Pneumokokken-Schutzimpfung

Für die Grippe-Risikogruppen empfiehlt sich neben der Grippeimpfung auch eine Pneumokokken-Impfung. Pneumokokken sind Bakterien, die eine Lungenentzündung hervorrufen können. Die Impfung gegen Pneumokokken wird für Personen jenseits des 60. Lebensjahrs, für Säuglinge bis zum 24. Lebensmonat sowie für Kinder, Jugendliche und Erwachsene, die an einer schweren Grunderkrankung leiden, empfohlen und nur einmal durchgeführt. Bei bestimmten Personengruppen wird eine Auffrischung nach fünf Jahren empfohlen, so bei Menschen mit angeborenen oder erworbenen Immundefekten sowie mit chronischen Nierenerkrankungen.

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