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Stand: 2. April 2012Autor: Onmeda-Redaktion
FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis) ist eine Infektionskrankheit, die durch Zecken übertragen wird. Um sich vor FSME zu schützen, ist es daher sinnvoll, Zeckenstiche zu vermeiden. Der sicherste Schutz ist jedoch eine FSME-Impfung.
Eine FSME-Impfung ist sinnvoll für Personen, die sich in Regionen mit hohem Infektionsrisiko aufhalten. Die Ständige Impfkommission (STIKO) am Robert Koch-Institut in Berlin empfiehlt die FSME-Impfung deshalb vor allem für Personen, die in FSME-Risikogebieten leben oder arbeiten. Auch Reisende in solchen Regionen oder in FSME-gefährdeten Ländern sollten an eine rechtzeitige FSME-Impfung denken.
Im Frühjahr 2010 zählten in Deutschland folgende Bundesländer zu den FSME-Risikogebieten:
Bei der FSME-Impfung handelt es sich um eine aktive Immunsierung gegen FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis), das heißt, sie erfolgt mithilfe von abgetöteten (inaktivierten) FSME-Viren. Diese regen den Körper zur Antikörper-Produktion gegen die FSME-Viren an, ohne jedoch selbst eine Erkrankung auszulösen.
Bei einer FSME-Impfung sind für eine Grundimmunisierung – unabhängig von Präparat und Impfschema – drei Teilimpfungen notwendig. Beim konventionellen Impfschema werden die ersten beiden FSME-Impfungen im Abstand von ein bis drei Monaten durchgeführt, die dritte Impfung neun bis zwölf Monate nach der zweiten Impfung. Circa zwei Wochen nach der zweiten Impfung setzt der Impfschutz ein. Der Arzt spritzt den Impfstoff meist in die Muskulatur des Oberarms.
| Eine FSME-Impfung schützt nicht vor der ebenfalls durch Zecken übertragenen Borreliose. |
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