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FSME-Impfung

Aktive Immunisierung

Stand: 17. März 2010Autor: Onmeda-Redaktion

Die aktive Immunsierung gegen FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis) erfolgt mithilfe von abgetöteten (inaktivierten) FSME-Viren. Diese regen den Körper zur Antikörper-Produktion gegen die FSME-Viren an, ohne jedoch selbst eine Erkrankung auszulösen. Eine FSME-Impfung ist sinnvoll für Personen, die sich in Regionen mit hohem Infektionsrisiko aufhalten. Mediziner empfehlen, mit der FSME-Impfung in der kalten Jahreszeit zu beginnen, sodass sich pünktlich zum Frühjahr ein wirksamer Impfschutz aufgebaut hat.

Grundimmunsierung

Bei einer FSME-Impfung sind für eine Grundimmunisierung – unabhängig von Präparat und Impfschema – immer drei Teilimpfungen notwendig. Der Arzt spritzt den Impfstoff meist in die Muskulatur des Oberarms.

Konventionelles Impfschema

Bei dem konventionellen Impfschema werden die ersten beiden FSME-Impfungen im Abstand von ein bis drei Monaten durchgeführt, die dritte Impfung je nach Präparat fünf bis zwölf Monate beziehungsweise neun bis zwölf Monate nach der zweiten Impfung. Circa zwei Wochen nach der zweiten Impfung setzt der Impfschutz ein.

Schnellimmunisierung

Ist ein schneller Impfschutz nötig, gibt es ein spezielles Impfschema zur Schnellimmunisierung. Die ersten beiden FSME-Impfungen erfolgen hierbei im Abstand von einer Woche, die dritte zwei Wochen nach der zweiten Impfung (Impfschema 0-7-21). Ein verlässlicher Impfschutz besteht in diesem Fall schon am 21. Tag nach der ersten Impfung, also dem Tag der letzten FSME-Impfung. Alternativ gibt es bei einem anderen Präparat die Möglichkeit, an den Tagen 0 und 14 zu impfen. Der Abschluss der Grundimmunisierung erfolgt hier aber – wie beim konventionellen Impfschema – erst fünf bis zwölf Monate später.

Auffrischung

Nach der abgeschlossenen Grundimmunisierung gegen FSME wird die erste Auffrischungsimpfung bei unter 50-Jährigen nach drei Jahren notwendig. Für alle folgenden Auffrischungen reicht eine erneute Impfung alle fünf Jahre. Für über 50-Jährige und Kinder empfehlen Mediziner eine Auffrischung jeweils alle drei Jahre.

Bei einer Schnellimmunisierung nach dem 0-7-21-Tage-Schema ist eine erste Auffrischung bereits nach 12 bis 18 Monaten notwendig und danach ebenfalls abhängig vom Alter alle drei bis fünf Jahre.

Nebenwirkungen

Wie bei jeder anderen Impfung kann es auch bei der FSME-Impfung zu Nebenwirkungen kommen. Diese sind ein Zeichen dafür, dass das Immunsystem zu arbeiten beginnt und ein Impfschutz gegen FSME aufgebaut wird. Falls Nebenwirkungen auftreten, klingen diese in der Regel nach ein bis zwei Tagen ab. Bei jedem Zehnten schmerzt zum Beispiel vorrübergehend die Einstichstelle. Andere mögliche Nebenwirkungen sind etwa:

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