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Stand: 22. März 2007Autor: Onmeda-Redaktion
Der Echte Salbei trägt den botanischen Namen Salvia officinalis, das vom lateinischen Wort "salvare" für "heilen" abgeleitet ist. Salbei ist im gesamten Mittelmeerraum, vor allem an der Adria, beheimatet.
Beim Salbei handelt es sich um einen bis zu 50 cm hohen Halbstrauch mit dicken, graufilzigen Blättern. Die Blüten sind bis zu zwei Zentimeter lang, haben eine blauviolette Färbung und sitzen in Quirlen.
Salbei wird seit Jahrtausenden als Heilmittel verwendet. Schon im alten Ägypten war er bekannt und wurde gegen Unfruchtbarkeit eingesetzt. In der christlichen Symbolik gilt Salbei als Marienpflanze, nach dem Volksglauben wurde er jedoch für Liebeszauber verwendet. Die Indianer Nordamerikas benutzten die dortige Salbeigattung zum Räuchern, um zeremonielle Orte zu reinigen und zu weihen. Und schon seit der Antike wird Salbei gegen vielerlei Beschwerden wie Druchfall, Atemwegsinfekte, Rachenentzündungen, übermäßiges Schwitzen und Leberschwellungen eingesetzt.
Medizinisch verwendet werden die Blätter des Salbei. Die Droge wird aus dem südosteuropäischen Raum importiert. In der Küche werden die Blätter zum Würzen von Fleischgerichten genutzt.
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