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Stand: 3. April 2007Autor: Onmeda-Redaktion
Rizinusöl wird aus den Samen des Rizinus (Ricinus communis) gewonnen, der in den Tropen und Subtropen beheimatet ist.
Die Größe des Rizinus ist abhängig von seinem Standort. Sie kann von ein bis zwei Meter Höhe in den gemäßigten Zonen bis zu 13 Metern in den Tropen reichen. Die äußerst giftigen Samen sitzen in kugeligen, ein bis zweieinhalb Zentimeter großen Kapseln. Aufgrund der giftigen Substanz Rizin in den Samen empfiehlt das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, Rizinus nicht an Stellen wachsen zu lassen, die Kindern leicht zugänglich sind.
Medizinisch wird das aus den Samen durch Kaltpressung gewonnene Öl verwendet. Dabei ist strikt darauf zu achten, dass das so gewonnene Rizinusöl kein Rizin enthält. Neben der medizinischen Anwendung wird Rizinusöl in der Kosmetikindustrie aufgrund seiner hohen Viskosität zur Herstellung von Cremes, Salben, Lippenstiften, Wimperntuschen und Schaumbädern genutzt. Die Droge wird hauptsächlich aus Brasilien, China, Indien, Thailand und Paraguay importiert.
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