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Stand: 5. April 2007Autor: Onmeda-Redaktion
Als Kümmel werden umgangssprachlich die Früchte des gewöhnlichen Kümmels (Carum carvi) bezeichnet. Ursprünglich ist der Kümmel in Asien beheimatet, mittlerweile ist er jedoch auch in Europa und Nordafrika verbreitet.
Der Kümmel ist eine Pflanze, die im ersten Jahr eine Blattrosette bildet, ab dem zweiten Jahr jedoch einen Blütenstängel mit fein gefiederten Blättern austreibt, der bis zu einem Meter hoch wachsen kann. Die kleinen weiß-rosafarbenen Blüten wachsen in Doppeldolden. Typisch für den Kümmel sind sein aromatischer Duft und sein Geschmack. Nicht verwechselt werden sollte der Kümmel mit dem Kreuzkümmel, dem Schwarzkümmel oder anderen, teilweise giftigen Doldenblütlern.
Die jungen Blätter und die Wurzel des Kümmels können als Suppengewürz verwendet werden. Außerdem wird er zur Branntwein- und Likörherstellung genutzt. Medizinisch werden die Kümmelfrüchte und daraus gewonnene ätherische Öle verwendet. Hergestellt wird die Droge größtenteils im östlichen Teil Deutschlands sowie in Polen, Ägypten und Holland.
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