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Stand: 9. Juni 2011Autor: Onmeda-Redaktion
Heidelbeeren sind die Früchte der gleichnamigen Pflanzen aus der Gattung Vaccinium. Die bekannteste Heidelbeeren-Art ist Vaccinium myrtillus, deren Früchte auch als Blaubeeren, Bickbeeren oder Schwarzbeeren bekannt sind.
Der Name Heidelbeere bezieht sich, im Sinne von Stauden- oder Buschbeere, auf die Heide als botanischen Begriff. Heidelbeeren sind auf der gesamten kalten und kalt-gemäßigten nördlichen Halbkugel verbreitet. In Deutschland wächst die Pflanze in Laub- oder Nadelwäldern, auf Heiden und in Torfmooren.
Die Heidelbeere Vaccinium myrtillus ist ein bis zu 50 Zentimeter hoher, buschiger Strauch mit wechselständigen Blättern. Die Blüten sitzen einzeln oder zu zweit an den Blattachsen und haben eine grünliche bis blassrosa Farbe. Die Beeren sind kugelig und blauschwarz. Die Vaccinium myrtillus blüht von April bis August und wird von Juli bis September geerntet.
Im Mittelalter war die Äbtissin Hildegard von Bingen die Erste, die die Heilwirkung der Heidelbeere in einem ihrer Kräuterbücher beschrieb. In der Volksheilkunde setzte man die Beeren gerne als Sirup, Mus oder als Wein ein. Heute werden Heidelbeeren als Nahrungsmittel und überwiegend zur Herstellung von Marmelade genutzt.
Zu medizinischen Zwecken verwendet man die getrockneten Früchte der Heidelbeere. Je nach Anwendung wirken die getrockneten Beeren unter anderem
Frische Heidelbeeren können dagegen abführend wirken.
Die medizinisch verwendeten Pflanzenteile stammen vor allem aus Südosteuropa, Nordamerika und Nordasien. Die Blätter der Heidelbeere sind giftig und sollten daher nicht verwendet werden.
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