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Stand: 16. März 2007Autor: Onmeda-Redaktion
Fenchel ist in zwei Unterarten verbreitet: der scharf schmeckende Esels- oder Pfefferfenchel (Foeniculum piperitum) und der Gartenfenchel (Foeniculum vulgare).
In Europa war er ursprünglich nur im Mittelmeergebiet beheimatet. Mittlerweile findet man ihn in ganz Europa, Asien sowie in Teilen Südamerikas.
Beim Fenchel handelt es sich um eine ein- bis mehrjährige, bis zu über zwei Meter hohe Pflanze mit fleischig verdicktem Stängel, der im oberen Bereich verästelt ist. Die kleinen, gelben Blüten sitzen in großen Dolden. Der Gemüsefenchel ist meist einjährig und wird nur bis zu 50 cm hoch. Unterirdisch bildet sich die Fenchelknolle.
Der Fenchel ist eine uralte Gewürz- und Heilpflanze. Schon im 9. Jahrhundert pflanzten Benediktinermönche die Pflanze nördlich der Alpen in ihren Klostergärten an. Auch die alten Kulturen Arabiens und Chinas kannten den Fenchel. Dort wurde er bei Lungen-, Blasen und Nierenleiden angewandt. Sogar beim Biss "toller Hunde" sollte er helfen. Seit jeher hat Fenchel in der Volksmedizin eine bedeutende Stellung eingenommen. Wegen seines angenehmen Geschmacks hat er sich besonders in der Kinderheilkunde bewährt.
Medizinisch werden die reifen Früchte und die Rinde des Bitterfenchels sowie das daraus gewonnene ätherische Öl verwendet.
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