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Stand: 5. April 2007Autor: Onmeda-Redaktion
Die Artischocke (Cynara scolymus) ist im Mittelmeerraum, auf den Kanarischen Inseln und in Südamerika beheimatet.
Bei der Artischocke handelt es sich um eine bis zu zwei Meter hohe, distelartige, ausdauernde Kulturpflanze mit fiederspaltigen Blättern. Im ersten Jahr bildet sie eine Blattrosette, im zweiten Jahr einen bis zu zwei Meter hohen Stängel mit großen, violetten Blütenköpfen. Unter günstigen Umständen kann die Pflanze auch schon im ersten Jahr eine Blüte bilden. Vor dem Aufblühen geerntete Blütenköpfe werden aufgrund ihres fleischigen Blütenbodens als Gemüse verzehrt. Außerdem werden Extrakte aus Artischocken zur Herstellung von Magenbittern und Likören genutzt.
Medizinisch werden die getrockneten, ganzen oder geschnittenen Grundblätter und das getrocknete oder frische Kraut der Artischocke verwendet. Vereinzelt werden auch die Wurzeln, die Blütenknospen oder ein Presssaft aus frischen Pflanzenteilen eingesetzt. In den geläufigen Arzneimitteln sind meist Trockenextrakte aus den frischen Artischockenblättern enthalten. Ein artischockenhaltiger Tee dagegen enthält meist die Artischockenwurzel.
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