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Wärmetherapie & Kältetherapie

Risiken und Komplikationen

Stand: 27. Oktober 2011Autor: Onmeda-Redaktion

Grundsätzlich besteht bei einer Wärmetherapie das Risiko, dass der Kreislauf überlastet wird. Es können Beschwerden von Kopfschmerzen und Brechreiz bis hin zur Ohnmacht auftreten. Um dies zu vermeiden, sollte man schon bei ersten Anzeichen dieser Nebenwirkungen den Körper mit kalten Güssen abkühlen.

Diabetiker sollten sich vor einer Wärmebehandlung einen ärztlichen Rat einholen, da bei dieser Erkrankung häufig das Temperaturempfinden gestört ist. Dies kann zu einer Fehleinschätzung der Wärmereize führen, welche Verbrennungen zur Folge haben könnte. Wärmeanwendungen nach Sport oder ausgiebigen Mahlzeiten sind ebenfalls nicht ratsam. Bei Krankheiten wie Tuberkulose, Krebserkrankungen, Epilepsie und Entzündungen der inneren Organe sollte ebenfalls keine Wärmebehandlung durchgeführt werden, da es unter Umständen zu einer Verstärkung der Krankheit kommen kann.

Eine Kältetherapie ist nicht empfehlenswert bei Harnwegsinfektionen, Reizblase, Ischiasbeschwerden, entzündlichem Rheuma oder Menstruationsbeschwerden. Kalte Güssen sind außerdem unter anderem bei kalten Händen, Schwächezuständen, Bluthochdruck, Katarrhen, Herzstörungen, Vergrößerung der Schilddrüse, erhöhtem Augeninnendruck nicht ratsam.

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