Wärmetherapie & Kältetherapie

Grundlagen

Stand: 27. Oktober 2011Autor: Onmeda-Redaktion

Grundlage der Wärmetherapie ist, dass sich die Blutgefäße bei Wärmezufuhr weiten und somit die Durchblutung gefördert wird. Auf diese Weise entspannen sich die Muskeln und die Nervenbahnen werden entlastet. Die temperaturempfindlichen Nervenenden leiten die positiven Wärmereize an das Schmerzzentrum weiter. Dieses löst chemische Prozesse aus, die das Schmerzempfinden zusätzlich dämpfen. Die Wärmezufuhr wirkt sich außerdem positiv auf die Produktion von Stresshormonen aus und regt den Zellstoffwechsel an.

Die Kältetherapie nutzt die Tatsache, dass sich Blutgefäße bei Kältereizen zusammenziehen und die Muskeln angespannt werden. Sobald der Kältereiz nicht mehr vorhanden ist, entspannt sich die Muskulatur und ein warmes Gefühl entsteht für einige Minuten. Da die kälteempfindlichen Nerven ihre Informationen schneller an das Gehirn leiten als die schmerzleitenden Nervenbahnen, wirkt Kälte oft schmerzlindernd.

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