Sie befinden sich hier:

Startseite > Arztbesuch > Alternative Heilverfahren > Schüßler-Salze > Grundlagen

Schüßler-Salze

Grundlagen

Stand: 5. August 2011Autor: Onmeda-Redaktion

Schüßler-Salze werden typischerweise aus sogenannten homöopathischen Ursubstanzen hergestellt. Es folgt eine schrittweise Verdünnung mit Lösungsmittel, am Ende des Prozesses liegen sie in homöopathischer Dosierung vor. Dies bedeutet, dass das Mittel (z.B. eine Tablette) den Wirkstoff nur in extrem geringer Menge enthält. Fast alle Schüßler-Salze kommen in einer homöopathischen Verdünnung vor, die entweder der sogenannten sechsten Dezimalpotenz (D6) oder der zwölften Dezimalpotenz (D12) zuzurechnen ist.

  • Die Potenzstufe D6 entspricht einer Konzentration von 1:1.000.000. Das heißt, dass pro Teil Wirkstoff eine Million Teile Lösungssubstanz vorkommen.
  • Bei D12 sind es eine Milliarde Teile Lösungssubstanz pro Teil Wirkstoff. Dies zeigt, wie stark die Ursubstanz des jeweiligen Schüßler-Salzes verdünnt ist.
Ein Mörser

Ein homöopathisches Arzneimittel mit den Dosierungen D6 oder D12 müssen Hersteller nicht streng auf Wirksamkeit und Unbedenklichkeit prüfen, um es zuzulassen. Bei der Zulassung eines "normalen" Arzneimittels oder bei höher dosierten homöopathischen Mitteln wäre dies hingegen vorgeschrieben. Schüßler-Salze in der Dosierung D6 oder D12 müssen laut deutschem Arzneimittelgesetz (AMG) keinen überprüfbaren Beweis erbringen, dass sie tatsächlich wirken. Der Hersteller muss in einem vereinfachten Registrierungsverfahren lediglich Qualität, Unbedenklichkeit und die Herstellung nach den Vorschriften des homöopathischen Arzneibuchs nachweisen. Im Vordergrund steht, dass weder die Zubereitungsform noch die Dosierung der Mittel ein Risiko für den Patienten darstellen.

Zusammengefasst muss ein solches homöopathisches Arzneimittel eine Reihe an Bedingungen erfüllen, um das vereinfachte Registrierungsverfahren durchlaufen zu können. Dazu gehören:

  • Das Mittel wird über den Mund oder die Haut (äußerlich, z.B. als Salbe) aufgenommen.
  • Das Etikett und die Informationen zu dem Arzneimittel dürfen kein besonderes Anwendungsgebiet (Indikation) ausweisen.
  • Der Verdünnungsgrad muss so hoch sein, dass die Unbedenklichkeit des Arzneimittels garantiert ist.

Lesen Sie in diesem Beitrag zum Thema

Schüßler-Salze

Das könnte Sie auch interessieren

Alternative Heilverfahren

Alternative Heilverfahren

Alternative Heilverfahren werden immer populärer. Ob mit Nadeln, Massagen, Misteln, Reizstrom, Wasser oder Yoga: Hier erfahren Sie mehr über die wichtigsten Heilmethoden. mehr ...

Weitere Themen:

Am häufigsten gelesen

Sudoku

Sudoku

Sudoku spielen fördert das logische Denken und die Konzentrationsfähigkeit und hilft Ihnen, Ihr Gedächtnis spielerisch zu trainieren. mehr ...

Weitere Themen:

PartnerangeboteAnzeige

Disclaimer:

© 2012 gofeminin.de GmbH – Das Informationsangebot rund um die persönliche Gesundheit auf www.onmeda.de dient ausschließlich Ihrer Information und ersetzt in keinem Fall eine persönliche Beratung, Untersuchung oder Diagnose durch einen approbierten Arzt. Die auf Onmeda zur Verfügung gestellten Inhalte können und dürfen nicht zur Erstellung eigenständiger Diagnosen und/oder einer Eigenmedikation verwendet werden. Bitte beachten Sie auch den Haftungsausschluss sowie unsere Hinweise zu den Bildrechten.