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Stand: 5. August 2011Autor: Onmeda-Redaktion
Heutzutage sieht sich die Biochemie nach Schüßler hauptsächlich als Ergänzung zur Schulmedizin. Der Theorie zufolge sollen Schüßler-Salze jedoch jede Krankheit, bei der der Mineralstoffwechsel beteiligt ist, lindern oder heilen können. Die Theorie der Schüßler-Salze lässt sich schulmedizinisch jedoch nicht nachvollziehen.
Die sogenannte Antlitzdiagnose (auch: Antlitzdiagnostik, Antlitzanalyse) spielt in dem Konzept eine besondere Rolle für die Auswahl des passenden Mittels. Bei der Antlitzdiagnose beurteilt der Untersucher das Gesicht ("Antlitz") des Patienten und sucht nach sichtbaren Veränderungen und Abweichungen vom Normalbild. Für jedes der zwölf Funktionsmittel soll es am Gesicht ablesbare Kennzeichen geben, die als Hinweis auf innere Erkrankungen dienen. Anhänger der Antlitzdiagnose gehen davon aus, dass das Gesicht des Menschen bereits auf eine Krankheit deuten kann, bevor körperliche Störungen auftreten.
In die Antlitzdiagnose fließen unter anderem ein:
Laut Theorie kann eine Therapie mit Schüßler-Salzen nur dann erfolgreich sein, wenn das korrekte Mittel zum Einsatz kommt, die Antlitz-Diagnose soll bei der Auswahl hilfreich sein. Erkrankungen, die sich durch die sogenannte Selbstregulation des Körpers nicht beeinflussen lassen, kommen für eine Therapie mit Schüßler-Salzen nicht infrage. Ein Beispiel wäre die Stoffwechselkrankheit Diabetes mellitus Typ 1.
Schüßler-Salze eignen sich nicht, um einen Mangel an bestimmten Elementen wie etwa Eisen auszugleichen. Dies liegt daran, dass die Konzentration viel zu gering ist, um eine nennenswerte Zufuhr des Elements sicherzustellen.
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