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Stand: 13. September 2010Autor: Onmeda-Redaktion
Die Wurzeln des Qigong gehen bis in das sechsten Jahrhundert vor Christus zurück. Anfänglich war Qigong Element des sogenannten Yangshengs. Der Begriff Yangsheng stammt aus dem chinesischen Altertum und bedeutet übersetzt so viel wie "Pflege des Lebens". Man versteht darunter eine Art Kunst der Lebensführung, zu der Lebensaspekte wie zum Beispiel Ernährung oder Übungen körperlicher und geistiger Art zählten.
Vor allem in buddhistischen und daoistischen Klöstern wurde Qigong praktiziert. Hier diente es als elementare Grundübung, welche körperliche und mentale Kräfte sowie Selbstheilungskräfte stärken sollte. Die Gesundheit sollte so erhalten bleiben.
Mit Beginn der kommunistischen Revolution in China wurde die Ausübung von Qigong jedoch verboten. Qigong rückte danach erst gegen Ende der 1970er Jahre langsam wieder in den Vordergrund. Durch die zunehmende Verbreitung der traditionellen chinesischen Medizin (TCM) in den westlichen Ländern gewann auch Qigong zunehmend an Bedeutung und gelangte so schließlich in den 1980er Jahren auch nach Europa. Seitdem erfreut es sich zunehmender Beliebtheit und wird unter anderem auch von den meisten Krankenkassen gefördert.
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