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Stand: 27. Oktober 2011Autor: Onmeda-Redaktion
Die Ozontherapie hat ihre Ursprünge schon gegen Ende des 19. Jahrhunderts. Zu diesem Zeitpunkt setzte der Berliner Arzt Constantin Lender erstmals Ozon (O3) als Inhalationsmittel ein. Er fand heraus, dass Ozon Keime abtöten kann. In der Folgezeit wurden weitere Experimente mit Ozon in Terpentin- und Olivenöl sowie Wasser durchgeführt, um Infektionen wie Cholera, Typhus, Ruhr oder Furunkel zu behandeln.
Bereits seit dem 20. Jahrhundert nutzte man Ozon zur Desinfektion von Trinkwasser. Erst später wurde Ozon mit Sauerstoff (O2) gemischt und damit Infektionen im Magen- und Darmbereich sowie Harnleiter und Blase behandelt. Seit 1930 erweiterten sich die Anwendungsgebiete: Ozon wurde als Trinkkur, Klistier, Spray und Injektion verabreicht. Ein Aufschwung der Ozontherapie erfolgte 1959, als das erste Patent auf ein Ozongerät, welches eine Ozonmischung zur medizinischen Verwendung produzierte, angemeldet wurde.
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