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Stand: 27. Oktober 2011Autor: Onmeda-Redaktion
Die Ozontherapie wird heute überwiegend bei Durchblutungsstörungen und Virusinfektionen wie Hepatitis und Herpes eingesetzt. Eine örtliche Ozontherapie kommt bei Geschwüren, Abszessen, Wundliegen (Dekubitus) und Knochenentzündungen zum Einsatz. Manche Zahnärzte verwenden ozonisiertes Wasser bei Infektionen der Mundhöhle verwendet.
Während die große Eigenbluttherapie vorwiegend bei Durchblutungsstörungen, Hörsturz, rheumatischen Erkrankungen und Arthrose angewendet wird, sind die Anwendungsgebiete der kleinen Eigenblutbehandlung zum Beispiel Allergien, Asthma und zur unterstützenden Behandlung bei Krebs und Schmerzen.
Häufig wird die Ozontherapie auch als "Verjüngungskur" empfohlen, da sie positiven Einfluss auf Gedächtnis- und Schlafstörungen haben soll.
Ozon wirkt zuverlässig desinfizierend. Es tötet Bakterien ab und macht Viren unschädlich. Wissenschaftliche Beweise, dass eine Ozontherapie sinnvoll ist, stehen aber bislang aus. Ein verjüngender Effekt von Ozon gilt sogar als widerlegt, da es die Zellalterung fördert.
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