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Stand: 1. April 2011Autor: Onmeda-Redaktion
Die Vertreter der Osteopathie empfehlen aufgrund des ganzheitlichen Therapieansatzes die Behandlung als (Zusatz-)Therapie in sehr vielen Bereichen. Ihrer Auffassung nach ist die Osteopathie deshalb eine sinnvolle Ergänzung zur Schulmedizin, weil die meisten Krankheiten auch Funktionsstörungen zur Folge haben. Eine osteopathische Behandlung kann diese Funktionsstörungen beheben oder vermindern und fördert zusätzlich das Wohlbefinden. Die Osteopathie kann aber auch mit anderen Naturheilverfahren, zum Beispiel der Homöopathie, Akupunktur oder Kinesiologie, kombiniert werden.
Für die Osteopathie sind die hauptsächlichen Anwendungsbereiche funktionelle Störungen – vor allem im Bereich des Bewegungsapparates – sowie alle Schmerzen und Bewegungseinschränkungen, die mit tastbaren Funktionsstörungen einhergehen und nicht auf krankhafte Veränderungen zurückgeführt werden können. Deswegen sollte vor einer Osteopathie-Behandlung unbedingt ein Arzt alle infrage kommenden Ursachen feststellen (Differenzialdiagnose) und eine Risikoabschätzung abgeben.
Ein Arzt, der eine osteopathische Behandlung verordnet und sie an einen Heilpraktiker oder Physiotherapeuten abgibt, sollte mit den Grundprinzipien der osteopathischen Behandlung vertraut sein und die Anwendungsbereiche sowie Gegenanzeigen kennen.
Osteopathie-Behandlungen können helfen bei:
Osteopathie kann ebenfalls hilfreich sein bei:
Gerade bei psychischen Symptomen ist eine ärztliche Untersuchung vor dem Beginn der Osteopathie-Behandlungsserie notwendig. Hier besteht sonst die Gefahr, dass eventuelle psychische oder psychiatrische Erkrankungen zu spät erkannt und behandelt werden.
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