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Stand: 1. April 2011Autor: Onmeda-Redaktion
Für die Osteopathie-Ausbildung sind in Deutschland drei Berufsgruppen zugelassen:
Die Osteopathie-Ausbildung erfolgt berufsbegleitend an speziellen Osteopathie-Schulen. Diese waren ursprünglich Ableger von Schulen europäischer Nachbarländer wie Belgien oder Frankreich, in denen sich die Osteopathie schon früher durchgesetzt hat und die Ausbildung als Vollzeitstudium erfolgt. In den letzten zehn Jahren stieg die Zahl der deutschen Osteopathie-Schulen kontinuierlich, da die Zahl der Ärzte, Heilpraktiker und Physiotherapeuten, die sich für eine berufsbegleitende Ausbildung zum Osteopathen entscheiden, ebenfalls rapide zunimmt.
Ab Herbst 2011 kann erstmals auch in Deutschland die Osteopathie-Ausbildung als Vollzeitstudium, verbunden mit einer Heilpraktiker-Prüfung, absolviert werden. Die Ausbildung zum "Doktor der Osteopathie" dauert mehrere Jahre, sie schließt mit anspruchsvollen klinischen Prüfungen und einer obligatorischen Forschungsarbeit (Diplomarbeit) ab, die die Kriterien der klinischen Forschung erfüllen muss. Am Ende der Osteopathie-Ausbildung kann der Osteopath die Bezeichnung Doktor der Osteopathie (D.O.) erlangen. Dieser Titel entspricht jedoch nicht dem Doktortitel, der an deutschen Universitäten nach einem Hochschulstudium erworben werden kann, wie zum Beispiel dem Dr. med.
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