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NeuraltherapieDurchführungStand: 27. Februar 2010Autor: Onmeda-Redaktion Vor Beginn der Neuraltherapie untersucht der Therapeut den Patienten körperlich. Außerdem fragt er ausführlich nach der Art und Dauer der Beschwerden (Anamnese). Einige Neuraltherapeuten verwenden zur Diagnose auch Injektionen: Tritt durch die Injektion eine plötzliche Schmerzlinderung an einer ganz anderen Körperstelle ein, weist dies auf ein Sekundärphänomen hin: Die Störquelle, zum Beispiel eine Unterschenkelnarbe, ist Ursache für andere Beschwerden, zum Beispiel Schulterschmerzen. Die Behandlungsphase der Neuraltherapie setzt sich aus der Lokalbehandlung sowie der anschließenden Störfeldsanierung zusammen. Bei der Lokalbehandlung tastet der behandelnde Therapeut die Haut mit den Fingern ab. Anschließend spritzt er direkt in die schmerzhafte Hautstelle ein lokales Betäubungsmittel. Diese Behandlung setzt er so lange fort, bis sich die Beschwerden zurückbilden. Zudem gibt es tiefe Stichtechniken: Dazu spritzt der Therapeut das Betäubungsmittel in sogenannte Triggerpunkte der Muskeln, die besonders stark schmerzen oder geschwollen sind. Bei der Störfeldsanierung behandelt der Therapeut mögliche Störherde wie Narben in dem er rund um das Störherd mehrere Spritzen setzt. Wenn nötig kann er das Betäubungsmittel auch neben die Wirbelkörper oder in die Nähe größerer Nervenstränge spritzen. Lesen Sie in diesem Beitrag zum ThemaNeuraltherapie
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