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Stand: 10. Februar 2009Autor: Onmeda-Redaktion
In Indien reichen Zeugnisse von Meditation bis etwa ins zweite Jahrtausend vor Christus zurück. In den gleichen Schriften, die die Grundlage von Ayurveda und Yoga bilden, finden sich Hinweise auf Meditation als das Bemühen von Menschen, ihr Bewusstsein und ihr Verständnis vom menschlichen Dasein auf eine spirituelle Ebene zu erweitern.
In China entwickelten sich innerhalb des Taoismus Formen von Meditation. Auf diese Schule lässt sich der Zen-Buddhismus zurückführen, der sich bis nach Japan ausgeweitet hat.
Auch in der christlichen, islamischen und jüdischen Tradition sind meditative Praktiken (in Form von Kabbala, Gebet, Askese und Sufismus) bekannt.
Heute haben beim Meditieren neben den spirituellen Zielen vor allem Persönlichkeits- und Gesundheitsaspekte wie Entspannungsfähigkeit und Angstbewältigung an Bedeutung gewonnen.
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