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Stand: 10. Februar 2009Autor: Onmeda-Redaktion
Es gibt verschiedene Techniken und Formen der Meditation, bei denen sich oft Elemente verschiedener Richtungen vermischen. Sie hängen von den Schulen (z.B. Zen, Tai-Ji-Quan, Yoga), Religionen (z.B. Christentum, Buddhismus, Islam) oder therapeutischen Verfahren (z.B. Autogenes Training) ab, innerhalb derer sie entstanden sind.
Grob lässt sich Meditation in konzentrierende und entfaltende Methoden unterteilen:
Bei den konzentrierenden Methoden versucht der Meditierende, sein Bewusstsein auf einen einzigen Gegenstand zu konzentrieren und äußere Einflüsse auszublenden.
Mittels der entfaltenden Methoden soll es dem Meditierenden gelingen, eine innere "Leere" zu schaffen und das Denken einzustellen. Äußere Umweltreize werden dabei zwar nicht ausgeblendet, aber sie werden weder bewertet noch verarbeitet.
Unter dem gesundheitlichen Aspekt werden hauptsächlich drei Meditationstechniken praktiziert: die innerhalb des Yogas praktizierte Meditation, die an den Buddhismus angelehnte Zen-Meditation und die transzendentale Meditation (TM).
Im Yoga dient die meditative Versenkung dazu, einen Zustand völliger Loslösung und größter Klarheit zu erreichen. Die Yoga-Meditation beinhaltet zunächst Körperübungen und gezieltes Atmen. Dann konzentriert sich der Meditierende auf innerseelische Zustände oder einzelne Bereiche des Körpers. Das Denken soll zur Ruhe kommen, indem es von den Wahrnehmungen der Empfindungen des bewussten Atmens überlagert wird. Das Ziel ist es, in sich selbst zu ruhen. Die innere Ruhe soll zur Regeneration des Geistes, des Nervensystems und des Körpers führen.
Die Zen-Meditation, die aus dem japanischen Zen-Buddhismus stammt, wird im Sitzen durchgeführt. Ziel ist es, eine "Leere" der Gedanken herbeizuführen und ein so genanntes absichtsloses Sitzen zu praktizieren. Dabei wird mehrere Stunden täglich mit offenen Augen meditiert. Das Meditationsobjekt, der Atem, wird gezählt, begleitet und beobachtet, aber nicht beeinflusst. Diese Meditation kann auch während des Gehens (im langsamen Tempo) vollzogen werden. Beim so genannten Rinzai wird eine Aufgabe ("Koan"), die durch rationales Denken nicht zu lösen ist, fokussiert.
Eine der am häufigsten praktizierten Meditation ist die transzendentale Meditation. Bei der transzendentalen Meditation soll ein kosmischer Bewusstseinszustand erreicht werden. Der Meditierende konzentriert sich mit geschlossenen Augen auf ein Meditationsobjekt wie zum Beispiel ein Bild (Mandala), einen Satz (Mantra) oder eine Klangfolge. Die transzendentale Meditation wirkt entspannend auf Atmung und Kreislauf und kann eine Verringerung von Ängsten bewirken.
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