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HypnoseDurchführungStand: 27. Februar 2010Autor: Onmeda-Redaktion Der Therapeut führt eine Hypnose normalerweise in Einzelsitzungen durch. Die Behandlung beginnt meist mit einem vertrauensbildenden Gespräch: Der Therapeut informiert über die Wirkungsweisen der Hypnose und nimmt dem Patienten so die Angst vor der Methode. Der Einstieg in die Hypnose kann auf verschiedene Arten erfolgen: Nachdem sich der Patient bequem hingesetzt oder gelegt hat, fordert ihn der Hypnotiseur mit ruhiger und gleichmäßiger Stimme auf, in ein Licht zu blicken oder einen Gegenstand zu fixieren. Auch monotone Geräusche oder ruhige Tonfolgen können die Hypnose herbeiführen. Oft werden dem Hypnotisierten Körperempfindungen wie Schwere oder Wärme suggeriert oder mit monotoner Stimme Körper- und Bilderlebnisse aufgegriffen. Der Patient verfällt langsam in einen Trancezustand. Wenn der hypnotische Zustand erreicht ist, beginnt der Therapeut Fragen zu stellen, um mögliche Ursachen für eine Krankheit zu ermitteln. Es sollte in diesem Zustand immer möglich sein, mit dem Hypnotisierten in verbalen Kontakt zu treten. In der Behandlungsphase vermittelt der Therapeut dem Hypnotisierten spezielle Bilder, Szenen und andere Suggestionen, die die Einstellung, das Erleben und das Verhalten des Patienten verändern sollen. Die Arbeit mit inneren Bildern ist bei der Hypnose weit verbreitet: Das Bewusstsein ist verändert und es gibt weniger Kontrollmechanismen, sodass der Hypnotisierte von gewohnten Denk- und Einstellungsmustern abrücken kann. Der Therapeut kann regelrechte Fantasiereisen anleiten. Während der Hypnose kommt es auch zu körperlichen Veränderungen. Durch die tiefe Entspannung verlangsamen sich beispielsweise Atmung, Pulsschlag und Stoffwechsel. Der Therapeut beendet die Hypnose, indem er die Aufmerksamkeit des Patienten wieder von innen nach außen lenkt (sog. Zurücknahme). Dies kann der Hypnotiseur mit Zählmethoden oder gezieltem verbalen "Zurückholen" veranlassen. Wichtig ist dabei, dass alle psychischen und körperlichen, hypnotischen Veränderungen vollständig aufgehoben werden. Eine Sitzung dauert im Normalfall 30 bis 90 Minuten. Wie viele Sitzungen nötig sind, ist individuell unterschiedlich: Meist reichen 6 bis 12 Sitzungen, die einmal pro Woche abgehalten werden. Manche Psychotherapeuten wenden die Hypnose im Rahmen einer Psychotherapie an, um ihre Patienten zusätzlich bei der Verarbeitung traumatischer Erfahrungen zu unterstützen. Nach der Hypnose besprechen Therapeut und Patient in der Regel die unter Hypnose erlebten Erfahrungen. Lesen Sie in diesem Beitrag zum ThemaHypnose
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