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HomöopathieAnwendungStand: 19. August 2010Autor: Onmeda-Redaktion In der Homöopathie ist eine auf den Einzelfall zugeschnittene Anwendung üblich: Homöopathen ermitteln das zur jeweiligen Behandlung geeignete Arzneimittel für jeden Menschen individuell, indem sie sich vorab umfangreich über die Vorgeschichte der Krankheit informieren (Erstanamnese). Welches Mittel passend ist, richtet sich nicht nur nach den Symptomen, sondern auch nach besonderen Faktoren wie der Krankengeschichte, der Gemütsverfassung, den Lebensgewohnheiten und der Konstitution des Einzelnen. Dies bedeutet, dass für verschiedene Menschen, die dieselben Symptome zeigen, unterschiedliche homöopathische Medikamente zum Einsatz kommen können. Dabei sollte die Behandlung nicht nur auf ein einzelnes krankes Organ, sondern auf den gesamten Organismus abzielen. Aufgrund dieser Komplexität ist von einer Selbstmedikation abzuraten. Besonders bei chronischen Erkrankungen wie Rheuma, Asthma, Neurodermitis oder wiederkehrenden Entzündungsherden im Körper kommt die Homöopathie zur Anwendung. Weitere Anwendungsgebiete sind akute Erkrankungen wie Kinderkrankheiten oder Grippe. Die zur Therapie individuell ausgewählten homöopathischen Mittel kommen in Form von Globuli (Milchzuckerkügelchen) oder Tropfen zum Einsatz. Für chronische Krankheiten verwendet man in der Homöopathie im Allgemeinen hohe Potenzen, für akute hingegen niedrige. Lesen Sie in diesem Beitrag zum ThemaHomöopathieDas könnte Sie auch interessieren
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