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Stand: 28. April 2011Autor: Onmeda-Redaktion
Die Hochtontherapie beginnt meist mit einer Ganzkörpertherapie, bei der auf dem Körper befestigte Elektroden hochfrequente Kurzwellen durch den gesamten Körper schicken. Der Patient fühlt dabei meist ein leichtes Kribbeln. Anschließend befestigt der Therapeut die Elektroden so, dass sie direkt an der Schmerzregion wirken. Die Durchführung der Hochtontherapie ist somit von Patient zu Patient verschieden.
Viele Patienten berichten, dass sie während der Behandlung schlafen. Außerdem fühlen sie sich im Anschluss an die Behandlung vital, entspannt und erfrischt, etwa wie nach einem aktivierenden Dauerlauf. Manche Menschen berichten jedoch auch von unangenehmen Empfindungen: Aufmerksamkeitsstörungen, Spontanitätsverlust und eine Minderung der allgemeinen Aktivität.
Die Anzahl der Hochtontherapie-Sitzungen ist abhängig von der Schwere der Erkrankung. Oft reichen meist neun bis zwölf Behandlungen aus, die mindestens zweimal pro Woche, am besten täglich stattfinden sollten. Die Therapiedauer beträgt jeweils 50 bis 70 Minuten. Spezialisierte Arztpraxen oder Physiotherapeuten bieten die Hochtontherapie an. Zur Behandlung von diabetischer Polyneuropathie und Arthrose des Knies gibt es auch spezielle Heimgeräte.
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