Fußreflexzonenmassage (FRM)

Technik

Stand: 19. Oktober 2011Autor: Onmeda-Redaktion

Die Fußreflexzonenmassage (FRM) ist eine manuelle Behandlungstechnik: Der Therapeut setzt dabei mit der Hand oder den Fingern bestimmte Griffe am Fuß (v.a. im Bereich der Fußsohle) an und übt so Reize an den sogenannten Fußreflexzonen aus. Diese Technik steigert zum einen die örtliche Durchblutung. Zum anderen soll sie aber auch über den Fuß hinaus wirken:

Die Fußreflexzonenmassage beruht wie jede andere Technik der Reflexzonenmassage auf der Idee, dass alle Organe und Strukturen des Körpers bestimmten Bereichen auf der Körperoberfläche zugeordnet sind. Entsprechend unterteilt man den gesamten menschlichen Körper in zehn senkrechte Körperzonen, deren Linien im Fuß münden, und dann noch einmal in drei waagerechte Zonen. Demnach steht der Fuß also in Wechselbeziehung zum ganzen Körper und bietet so die Möglichkeit, über die entsprechenden Reflexzonen auf deren Ursprungsgebiete therapeutisch einzuwirken.

Durchführung

Man sieht die Füße einer Frau.

Vor Beginn einer Fußreflexzonenmassage (FRM) steht die Durchführung einer äußerlichen Untersuchung der Füße: Dabei betrachtet der Therapeut die Füße genau und tastet sie feinfühlig (mit Daumen oder Zeigefinger) ab, um Veränderungen (z.B. Abweichungen von der normalen Fußform, Schwellungen, Druckstellen) sowie die Schweißbildung und Hauttemperatur zu erfassen. Anhand der dabei aufgespürten Veränderungen der Hautstruktur und Stellen, an denen stärkerer Druck Schmerzen auslöst, zieht der Masseur Rückschlüsse auf betroffene Organe, ohne eine genauere Diagnose zu stellen. Die Anwendung beginnt mit oberflächlich angesetzten Streichungen.

Bei der Fußreflexzonenmassage bearbeitet der Masseur die Zehen, Sohlen und Fußränder beider Füße durch Drücken und Reiben. Dabei können – je nach Grund für die Durchführung der Reflexzonenmassage – bestimmte anregende/kräftigende ("tonisierende") und beruhigende/abschwächende ("sedierende") Griffe zum Einsatz kommen: Soll die Fußreflexzonenmassage zum Beispiel akute Schmerzen lindern (z.B. bei einer Ischialgie), wendet der Therapeut eher sedierend wirkende Griffe an. Um Verhärtungen zu lösen, behandelt der Therapeut manche Stellen auch mit Fingerkuppen oder -nägeln.

Eine Fußreflexzonenmassage dauert in der Regel etwa 20 bis 25 Minuten. Üblich ist die Durchführung einer Reflexzonentherapie am Fuß mit 2 bis 3 Einzelsitzungen pro Woche bei insgesamt 6 bis 12 Einzelsitzungen.

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Fußreflexzonenmassage (FRM)

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