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Stand: 27. November 2011Autor: Onmeda-Redaktion
Bei einer Enzymtherapie können viele verschiedene pflanzliche und tierische Enzyme zum Einsatz kommen. Die Durchführung der Enzymbehandlung ist einfach: Die Enzympräparate stehen in Form von Tabletten, Dragees oder Kapseln zur Verfügung – sind also über den Mund (oral) einzunehmen. Wahlweise besteht auch die Möglichkeit, Enzyme per Spritze zu verabreichen. Meist sind die Enzyme sehr hoch dosiert. Für jede Enzymtherapie legt der Arzt die Dosierung und Kombination der Enzympräparate individuell fest.
Wenn beispielsweise eine Enzymtherapie bei Krebs zum Einsatz kommt, dann in der Regel ergänzend (d.h. komplementär) zur Durchführung einer Strahlen- und/oder Chemotherapie. Dabei verabreichen Ärzte entweder ein Enzympräparat, das nur ein pflanzliches eiweißspaltendes Enzym enthält (sog. Monopräparat: v.a. Bromelain aus der Ananas, z.T auch Papain aus der Papaya), oder Kombinationspräparate mit mehreren Enzymen (wobei auch tierische Enzyme wie Trypsin, Chymotrypsin o. Pankreatin enthalten sein können) als systemische Enzymtherapie.
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