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Stand: 29. März 2011Autor: Onmeda-Redaktion
Schon in der Antike kamen erste Vorläufer der heutigen Elektrotherapie zum Einsatz: Bereits 50 Jahre nach Christus behandelte der römische Arzt Scribonius Largus seine Patienten mithilfe der elektrischen Impulse, die Zitterrochen aussenden. Die Therapie sollte unter anderem gegen Gicht und Kopfschmerzen helfen.
Als Begründer der Elektrotherapie gilt Christian Gottlieb Kratzenstein, der 1744 eine Dokumentation über die Anwendung der Elektrotherapie veröffentlichte. Verschiedene Formen der Elektrotherapie entstanden schon im weiteren Verlauf des 18. Jahrhunderts: Im Jahr 1790 entwickelte Luigi Galvani die Elektrotherapie mit einer speziellen Form weiter – dem sogenannten Galvanismus. 1839 entdeckte Michael Faraday den Induktionsstrom im magnetischen Feld und löste damit die Ideen Galvanis ab.
Guillaume-Benjamin Duchenne sorgte 1855 für einen weiteren Entwicklungsschritt in der Elektrotherapie: Er entwarf Elektroden, die den elektrischen Strom auf bestimmte Körperbereiche lenken. So konnte er Lähmungen und Neuralgien in einzelnen Körperteilen behandeln. Im Jahr 1930 entwickelte Erwin Schliephake die Kurzwellentherapie, bei der hohe Frequenzen verwendet werden.
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